Rezension: „Das Seehaus“ von Kate Morton

20170613_070436Verlag: Diana Verlag

Seiten: 624

Erscheinungsdatum: 10.04.2017 (als Taschenbuch)

Preis: 9,99 € (TB) / 22,99 € (HC)

HIER könnt ihr das Buch kaufen

Anmerkung

Dieses Buch wurde mir freundlicher Weise vom Bloggerportal zur Verfügung gestellt. Vielen Dank!

Klappentext

Cornwall 1933: Die sechzehnjährige Alice Edevane fiebert dem prachtvollen Mittsommernachtfest auf dem herrlichen Landgut ihrer Familie entgegen. Noch ahnt niemand, dass die Ereignisse dieser Nacht die Familie auseinanderreißen werden.

Siebzig Jahre später stößt die Polizistin Sadie auf ein verfallenes Haus am See. Und sie erfährt, dass damals ein Kind verschwunden sein soll. Die Suche nach Antworten führt Sadie tief in die Vergangenheit der Familie Edevane, zu einer verbotenen Liebe und tiefer Schuld.

Meinung

Vorweg muss ich eines klarstellen: Nach ca 120 Seiten bin ich auf das Hörbuch umgestiegen, welches leider nur in der gekürzten Version verfügbar ist. Grund ist die Menge an Text, mit der ich einfach nicht klargekommen bin. Kate Morton beschreibt die Umgebung und Situation ausführlich – sehr ausführlich, sodass ich mich vom Text über große Teile hinweg erschlagen gefühlt habe. Die langen Kapitel waren diesbezüglich ebenfalls nicht gerade hilfreich.
Für die besagten 120 Seiten habe ich länger gebraucht wie für so manches Buch, nach 10 gelesenen Seiten habe ich das Buch oft beiseite gelegt, da ich einfach eine Pause davon brauchte. Für mich war schnell klar: Quälst du dich weiter damit, rutscht du in eine Leseflaute. Da ich es aber auch nicht abbrechen wollte, ist die Entscheidung auf das Hörbuch gefallen. Und diese Entscheidung war für mich genau richtig!

Meine Probleme mit der Menge an Text mag eventuell an meiner momentanen Stimmung liegen oder daran, dass dieses Genre noch relativ neu für mich ist und ich mich erst einmal einfinden muss. Sowas ist auch oft einfach Geschmackssache, lasst euch davon also bitte nicht abschrecken.

Das Hörbuch ist leider drastisch gekürzt worden. Vieles habe ich somit gar nicht mitbekommen, weshalb ich mich in meiner Rezension auf das Wesentliche konzentrieren möchte: Die Haupthandlung.

Und diese mochte ich durchaus. Die Geschichte hatte einige Wendungen zu bieten, die gut konstruiert wurden. Trotz vieler gekürzter Beschreibungen konnte ich mir die Umgebung dennoch gut vorstellen und habe mich schon ein kleines bisschen in Cornwall verliebt. Die Charaktere waren allesamt sympathisch und gut ausgearbeitet, wobei sie doch auch ein bisschen dem Klischee entsprechen.
Mit den Zeitsprüngen hatte ich überraschender Weise überhaupt keine Probleme. Ich war im Vorfeld etwas in Sorge da durcheinander zu kommen, doch das war nicht der Fall. Zeitsprünge werden deutlich angezeigt, einzig die Perspektive muss man sich selbst erschließen, was ebenfalls kein großes Problem darstellt.

Die Auflösung des Ganzen hat mich dann auch noch positiv überraschen können. Ich hatte einige Ideen und Vermutungen, doch keines davon traf zu. Nur eine kleine Sache am Ende war für mich etwas vorhersehbar. Insgesamt war jedoch alles stimmig und ich freue mich, dass ich die Geschichte doch nicht abgebrochen habe.

Fazit

Meine Problematik mit der Bewertung habe ich ja ausführlich dargestellt. Die Haupthandlung finde ich durchaus gelungen, bis auf ein paar Kleinigkeiten wie zum Beispiel ein vorhersehbarer Teil beim Ende oder die teilweise klischeehaften Charaktere, die ich dennoch sehr mochte. Die Auflösung war gut durchdacht und konnte mich stellenweise wirklich überraschen.
Wirklich ignorieren, dass ich zu Anfang Probleme hatte, kann und will ich aber auch nicht. Ich habe mich nunmal durch die ersten 120 Seiten gequält ehe ich auf das Hörbuch umgestiegen bin.

Bewertung: 3/5 Sterne


Ich habe das Buch zu Anfang mit Ashley gelesen und schließlich auch zusammen mit ihr gehört, da wir die selben Probleme hatten. Sie wird auf ihrem Blog ebenfalls eine Rezension verfassen, die ich hier verlinken werde, sobald sie erschienen ist:

Ashleys Instagram

Ashleys Blog

Ashleys Rezension

 

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Ein Kommentar zu „Rezension: „Das Seehaus“ von Kate Morton

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