Lesemonat Mai 2017

Leider ist der Mai lesetechnisch nicht so gelaufen, wie ich es gerne gehabt hätte. Besonders bei der Auswahl der Bücher tat ich mich schwer. Ich habe einige Bücher begonnen und dann doch wieder zur Seite gelegt, weil es einfach der falsche Zeitpunkt war. Das spiegelt sich auch deutlich in meinem Lesemonat wieder.

„Sturz der Titanen“ von Ken Follett

IMG_5066Klappentext: 1914. In Europa herrscht Frieden, doch die Weltmächte rüsten zum Krieg. Ein einziger Funke könnte dieses Pulverfass entzünden. Der Schatten des drohenden Konflikts fällt auf die Lebenswege mehrerer Familien aus verschiedenen Ländern, die sich über ein ganzes Jahrhundert immer wieder kreuzen werden.

– Ethel Williams, Kind einer Bergmannsfamilie aus Wales, ist Dienerin im Haus von Earl Fitzherbert. Als sie von ihm ein Kind erwartet, wird sie in Schande entlassen. Aber Ethel lässt sich nicht entmutigen und beginnt, während die Männer ins Feld ziehen, für die Rechte der Frauen zu kämpfen.
– Walter von Ulrich, Spross einer Adelsfamilie, sehnt sich nach einem demokratischen Deutschland. In London verliebt er sich in die emanzipierte Lady Maud. Am Tag vor der deutschen Kriegserklärung an Russland heiraten sie heimlich. Aber der Krieg reißt die Liebenden auseinander.
– Grigori und Lew Peschkow wachsen in St. Petersburg als Waisen auf. Der rechtschaffene Grigori wird zum Revolutionär. Sein leichtfertiger Bruder gelangt in Amerika zu Reichtum. Doch dann muss Lew zur Armee, kehrt als Soldat in die Heimat zurück – und sieht sich seinem Bruder gegenüber.

Meinung: Ich habe dieses Buch als Hörbuch gehört. Es war mein erster historischer Roman und dieser konnte mich wirklich begeistern. Ich mochte die Charaktere, habe mit ihnen gefiebert und habe noch dazu etwas gelernt. Leider ist mir die Länge dieses Buches gerade zum Schluss hin deutlich bewusst geworden.

Eine ausführliche Rezension könnt ihr HIER lesen.

Dieses Buch ist mein Buch für die #projektsubleichen Challenge.

Bewertung: 4 / 5 Sternen

„Das Rosenholzzimmer“ von Anna Romer

1495476292798Klappentext: Als Audrey Kepler das verlassene Thornwood House im ländlichen Queensland erbt, ergreift sie sofort die Chance, ihrem hektischen Leben in Melbourne zu entkommen. In einem entlegenen Zimmer des alten Herrenhauses entdeckt sie die verblasste Fotografie eines gutaussehenden Mannes. Wie sie bald herausfindet, handelt es sich um Samuel Riordan, den vormaligen Besitzer, und Audreys Interesse ist geweckt. Sie erfährt, dass Samuel beschuldigt wurde, eine junge Frau ermordet zu haben. Audrey jedoch glaubt an seine Unschuld. Als sie immer tiefer in Samuels Geschichte eintaucht, ahnt sie, dass der wirkliche Mörder noch lebt. Und ihr Verdacht droht sich auf gefährliche Weise zu bestätigen …

Meinung: Auch hier habe ich was das Genre betrifft Neuland betreten und auch hier wird es nicht das letzte Buch dieser Art gewesen sein. Das Buch punktet vor allem mit seiner Atmosphäre und das Ende konnte mich wirklich begeistern. Leider tat ich mich im Mittelteil etwas schwer und musste mich ein wenig durchquälen.

Genaueres könnt ihr in meiner Rezension nachlesen.

Meine liebe Ashley hat auf ihrem Blog ebenfalls eine Rezension zu diesem Buch geschrieben und zum Teil eine ganz andere Meinung als ich. Ihre Rezension findet ihr HIER.

Bewertung: 3,5 / 5 Sternen

„Die Sanfte“ von Fjodor Dostojewski

IMG_5085Klappentext: Die Geschichte eines gescheiterten Mannes, der eine junge, sanfte Frau heiratet, um sie zu unterwerfen, und durch gespielte Gleichgültigkeit, lähmendes Schweigen und unerbittliche Strenge seine unstillbare Gier nach Macht auslebt. Die junge Frau begehrt auf, und es kommt zur entscheidenden Kraftprobe. Als sich der Mann, Jahre später, wieder in seine Frau verliebt, ist es schon zu spät.

Meinung: Diese Geschichte habe ich im Rahmen meiner #jedenmonateinklassiker Challenge gelesen. Ich war gespannt, ob mir Fjodor Dosojewski zusagt und vom eigentlichen Stil war ich auch recht angetan. Die Geschichte war für mich aber nur okay. Mir hat sie irgendwie nichts gegeben und ich hatte das Gefühl, sehr viel zwischen den Zeilen lesen zu müssen.

Bewertung: Ich bewerte Klassiker nicht

„Spiel der Zeit“ von Jeffrey Archer

1495801624305Klappentext: England um 1930: Der junge Harry Clifton wächst an den Hafendocks von Bristol heran, seine Mutter Maisie muss sich mit harter Arbeit durchschlagen. Um den Tod von Harrys Vater, der angeblich im Krieg gefallen ist, rankt sich ein Geheimnis. Harrys Leben nimmt eine Wendung, als er das Stipendium für eine Eliteschule erhält. Er tritt ein in die Welt der Reichen und lernt Giles Barrington sowie dessen Schwester Emma kennen, Erben einer Schifffahrts- Dynastie. Harry verliebt sich in Emma, ohne zu ahnen, dass die Schicksale ihrer Familien auf tragische Weise miteinander verknüpft sind …

Meinung: Ich habe dieses Buch im Rahmen einer Leserunde gelesen, ohne das gemeinsame Lesen hätte ich das Buch vermutlich abgebrochen. Ich fand es einfach zu oberflächlich. Die Geschichte umfasst rund 20 Jahre und der Autor prescht mit einem Tempo durch diese Zeit, die es mir unmöglich gemacht hat, in irgendeiner Form eine Verbindung herzustellen. Mir hat es an Tiefgang gefehlt, an Gefühl und auch an Atmosphäre. Es war mir einfach zu lieblos.

Auch dazu gibt es eine Rezension. Diese findet ihr HIER.

Bewertung: 2 / 5 Sternen

 Statistik

Bücher insgesamt: 4

Davon Hörbücher: 1

Davon abgebrochen: 0

Seiten insgesamt: 2.204

Durchschnittliche Bewertung: 3,2

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