Rezension: „Tote Mädchen lügen nicht“ von Jay Asher

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Verlag: cbt

Seiten: 288

Preis: 8,99 € (Taschenbuch)

ISBN: 978-3570308431

Klappentext

Als Clay Jensen aus der Schule nach Hause kommt, findet er ein Päckchen mit Kassetten vor. Er legt die erste in einen alten Kassettenrekorder, drückt auf »Play« – und hört die Stimme von Hannah Baker. Hannah, seine ehemalige Mitschülerin. Hannah, für die er heimlich schwärmte. Hannah, die sich vor zwei Wochen umgebracht hat. Mit ihrer Stimme im Ohr wandert Clay durch die Nacht, und was er hört, lässt ihm den Atem stocken. Dreizehn Gründe sind es, die zu ihrem Selbstmord geführt haben, dreizehn Personen, die daran ihren Anteil haben. Clay ist einer davon…

Meinung

Die Geschichte wird aus Clays Sicht erzählt und wechselt sich auch während des Kapitels mit den Kassetten ab, welche Hannah besprochen hat. Die Kassetten werden dabei in kursiver Schrift geschrieben, Clays Denken und Handeln in normaler Schrift. Zusätzlich ist vor jeder Kassetten-Passage ein kleines Play-, Pause- oder Stoppzeichen zu finden, welches man von seinem Musikplayer kennt. Insgesamt ist der Aufbau schön gestaltet und sehr übersichtlich.

Die Geschichte beginnt klein und baut sich immer weiter auf. Die Gründe, die Hannah zu Anfang benennt, mögen zwar zunächst banal erscheinen, machen aber durchaus Sinn. So ist es eben mit dem Mobbing. Die Täter halten das für einen kleinen Witz und sehen nichts Schlimmes darin, doch für das Opfer kann es die ganze Welt bedeuten.

Auf der emotionalen Ebene kann Asher absolut punkten. Er beschreibt Hannahs und auch Clays Gefühle so bildhaft und eindringlich, dass ich mich vollkommen in die beiden hineinversetzen konnte. Obwohl von Anfang an klar ist, dass Hannah Tod ist, fiebert man tatsächlich mit und hofft bis zur letzten Seite um ihr Leben. Wahnsinn!

Dieses Buch schafft es seine Leser zum Nachdenken zu bringen und sorgt dafür, dass das Thema Mobbing einen neuen Fokus erhält. Ich habe gehört, dass Einige diese Geschichte auch im Unterricht lesen und kann das nur unterstützen. Eine sehr gute Möglichkeit, junge Schüler an dieses Thema heranzuführen.

Das soll allerdings nicht heißen, dass dieses Buch nichts für Erwachsene ist. Es ist zwar ein Jugendbuch bzw Jugendthriller, doch meiner Meinung nach für jede Altersklasse geeignet. Das empfohlene Mindestalter ist hier 13 Jahre.

Fazit

Ich habe dieses Buch innerhalb eines Tages gelesen und bis heute ist es mir in Erinnerung geblieben. Es behandelt ein Thema, welches wohl immer aktuell bleiben wird und bei dem es wichtig ist, darüber zu reden. Sehr empfehlenswert!

Ich vergebe 5 von 5 Sternen

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