Lesemonat März 2017

Und schwupps, da ist der Monat auch schon wieder um! Leider lief der März lesetechnisch für mich gar nicht gut. Die Anzahl der Bücher ist zwar echt überschaubar, aber damit bin ich trotzdem zufrieden. Schließlich kommt es nicht auf die Quantität an, sondern auf die Qualität. Doch leider stimmt auch diese ganz und gar nicht. Ein Highlight ist nicht dabei, dafür ganz schön viele Flops. So einen qualitativ schlechten Monat hatte ich noch nie!

Umso mehr freue ich mich jetzt auf den April, in dem hoffentlich wieder einige gute Bücher dabei sind. Und in dem ich hoffentlich auch wieder richtig Lust zum Lesen habe, denn die stets niedrige Qualität der Bücher hat sich leider auch auf meine Leselust ausgewirkt.

Simon Beckett – Kalte Asche

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Klappentext: Asche ist alles, was von ihr übrig geblieben ist. Fast alles. Als der Rechtsmediziner David Hunter die Überreste der Frau in einem verfallenen Cottage auf der schottischen Insel Runa zum ersten Mal erblickt, weiß er sofort: Dieser Tod war kein Unfall. Er will seine Erkenntnisse dem Superintendenten mitteilen, doch die Leitung bleibt tot. Ein Sturm hat die Insel von der Außenwelt abgeschnitten. Da geschieht ein weiterer Mord.

Meinung: Ich habe den 2. Teil der David Hunter Reihe als Hörbuch gehört und wurde derbe enttäuscht. Die Geschichte fand ich von Anfang bis Ende langweilig und der Protagonist hat mich zum Schluss richtig genervt. Die Reihe werde ich definitiv nicht fortführen!

Meine ausführliche Rezension dazu könnt ihr HIER nachlesen.

Dieses Buch habe ich im Rahmen der Challenge #projektsubleichen gehört.

Meine Bewertung: 1 von 5 Sternen

Robert Louis Stevenson – Dr. Jekyll und Mr. Hyde

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Klappentext: Seit seiner Jugend weiß Doktor Jekyll um sein gespaltenes Ich, aber die dunkle Seite hat er zeitlebens verdrängt. Mit Hilfe eines geheimnisvollen Elixiers gelingt es ihm, seine Identität nach Belieben zu wechseln. Doch der mysteriöse Mr. Hyde wird immer mächtiger und droht das Gute zu verschlingen…

Meinung: Ich habe mir in diesem Jahr vorgenommen, jeden Monat mindestens einen Klassiker zu lesen. Diesen Monat habe ich mich für dieses Buch entschieden und habe mich sehr darauf gefreut. Leider hat mich auch dieses Buch enttäuscht. Ich fand es wesentlich schwieriger zu lesen als die anderen Klassiker, die ich bisher gelesen habe. Dementsprechend konnte mich die Geschichte auch nicht so gut erreichen. Insgesamt fand ich es höchstens okay.

Dieses Buch habe ich im Rahmen der #jedenmonateinklassiker Challenge gelesen.

Meine Bewertung: Klassiker erhalten von mir keine Bewertung.

Arno Strobel – Tiefe Narbe

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Klappentext: Max Bischoff, Oberkommissar, Anfang dreißig, ist der Neue bei der Düsseldorfer Mordkommission. Er ist hoch motiviert und schwört auf moderne Ermittlungsmethoden, was nicht immer auf Gegenliebe bei den Kollegen stößt. Sein erster Fall beim KK11 hat es in sich. Auf dem Polizeipräsidium taucht eines Morgens ein Mann auf, der völlig verstört und von oben bis unten mit Blut besudelt ist. Er weiß weder, was in der Nacht zuvor geschehen ist, noch hat er eine Erklärung für das Blut auf seiner Kleidung. Wie sich bald herausstellt, stammt es nicht von ihm selbst, sondern von einer Frau. Einer Frau, die vor über zwei Jahren spurlos verschwand. Die für tot gehalten wird. War sie all die Zeit über noch am Leben und ist erst vor kurzem getötet worden? Und was hat der Mann mit der Sache zu tun? Ist er Täter oder Opfer?

Als kurz darauf eine Leiche am Rheinufer gefunden wird, verstricken Max Bischoff und sein Partner Horst Böhmer sich immer tiefer im Dickicht der Ermittlungen, um einen Fall zu lösen, in dem lange nichts zusammenzupassen scheint …

Meinung: Ich habe das Buch nach 100 Seiten abgebrochen. Ich wusste im Vorfeld, dass es sich bei diesem Buch mehr um einen Krimi als um einen Thriller handelt, und wollte es mit den entsprechenden Erwartungen lesen. Normalerweise lese ich aber keine Krimis, weshalb ich mich sehr schwer damit getan habe.

Ich fand es einfach langweilig. Die Ermittler sind von einer Person zur nächsten gegangen und haben Fragen gestellt, immer und immer wieder. Befragung um Befragung wurde aneinandergereiht, sodass ich den Eindruck von Fließbandarbeit hatte. Das war definitiv nichts für mich.

Meine Bewertung: Abgebrochene Bücher erhalten von mir keine Bewertung.

James Patterson – Die 4. Frau

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Klappentext: Lieutenant Lindsay Boxer steht unter Anklage: Selbst von zwei Kugeln getroffen, hat sie in Notwehr eine jugendliche Mörderin erschossen. Auf der Flucht vor der Hetzkampagne der Presse zieht Lindsay Boxer sich ins idyllische Half Moon Bay zurück. Als dort ein Mord geschieht und alles auf einen Serientäter deutet, setzt sich ein Alptraum nahtlos fort, der Lindsay seit ihrem allerersten Mordfall nie mehr losgelassen hat …

Meinung: Der 4. Teil der Womens Murder Club Reihe. Diese Reihe lese ich gemeinsam mit Ashley (Instagram @ashleys.thrillerkabinett sowie gleichnamiger Blog) und Nicci (Instagram @nicci_boox) und wir haben immer großen Spaß daran. Das liegt allerdings nicht unbedingt an den Büchern selbst. Die Reihe ist solide, aber nichts Besonderes. Dennoch lesen wir sie gerne, denn vor allem die Charaktere haben wir ins Herz geschlossen. Auch der Schreibstil ist großartig, denn dieser ist zackig und wunderbar schnell zu lesen. Zwischendurch mal so ein Buch zu haben ist wirklich erfrischend.

Teil 4 gefällt mir bisher am besten. Der Fall ist spannend und neben den üblichen Ermittlungen gibt es sogar eine Gerichtsverhandlung, die ich bis auf eine Kleinigkeit sehr gelungen fand.

Eine ausführliche Rezension werde ich dazu allerdings nicht schreiben. Ashley hat aber bereits eine verfasst. Wenn euch das Buch interessiert, könnt ihr euch HIER ihre Rezension ansehen. Den ersten Teil der Reihe findet ihr HIER.

Meine Bewertung: 3,5 von 5 Sternen.

Ursula Poznanski und Arno Strobel – anonym

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Klappentext: Du verabscheust deinen Nachbarn? Du hast eine offene Rechnung mit deiner Ex-Frau? Du wünschst deinem Chef den Tod? Dann setze ihn auf unsere Liste und warte, ob die anderen User für ihn voten. Aber überlege es dir gut, denn manchmal werden Wünsche wahr…
Es ist der erste gemeinsame Fall von Kommissar Daniel Buchholz und seiner Kollegin Nina Salomon, und er führt sie auf die Spur des geheimnisvollen Internetforums „Morituri“. Dort können die Mitglieder Kandidaten aufstellen und dann für sie abstimmen. Dem Gewinner winkt der Tod. Aber das Internet ist unendlich, die Nutzer schwer zu fassen. Nur der Tod ist ausgesprochen real, und er ist näher, als Buchholz und Salomon glauben…

Meinung: Auch zu diesem Buch gab es wieder eine Leserunde – dieses Mal mit Ashley und Nessi (Instagram @nessis.book.choice sowie gleichnamiger Blog). Auch hier wurde ich wieder enttäuscht. Die Geschichte hat einige gute Ansätze und Ideen und ich mag die Protagonisten, aber die Umsetzung war doch sehr mangelhaft.

Genaueres könnt ihr in meiner Rezension dazu lesen.

Meine Bewertung: 2,5 von 5 Sternen

Statistik

Bücher insgesamt: 5

Davon abgebrochen: 1

Davon Hörbücher: 1

Seiten insgesamt: 1.418

Durchschnittliche Bewertung: 2,7

Aktueller SuB-Stand: 38

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2 Kommentare zu „Lesemonat März 2017

  1. Oh man, das ist ja schade. Kalte Asche hat mir damals auch nicht so gut gefallen, wie der erste Band, war aber trotzdem noch ganz gut, fand ich.
    Anonym liegt noch auf meinem SuB und wird wohl eins der nächsten Bücher sein, die ich lese. Hätte mich eigentlich darauf gefreut und auch viel Gutes darüber gehört. Na mal sehen, wie es mir gefallen wird…
    liebe Grüße, Julia

    Gefällt 1 Person

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